Was ist der Facebook Edgerank? + [INFOGRAFIK] + [TIPPS]
Quelle: DigitalOrganics.com via business2community.com
Bei unseren Social Media Schulungen fällt immer wieder der Begriff “Facebook Edge Rank”. Spätestens dann, wenn unsere Kunden mit realistischen Zahlen konfrontiert werden und ganz erstaunt über die Tatsache sind, dass sie im Durchschnitt mit einem Posting “nur” knapp 20% ihrer Fans erreichen…
…dann ist der Zeitpunkt gekommen, wo man wohl oder übel den komplexen Algorithmus erklären muss, durch den die eigenen Seiten-Postings ihren Weg in den begehrten Newsstream der User finden.
Grundsätzlich bewertet der Facebook Edgerank die Relevanz eines Beitrags für die mit der Seite verbundenen User.
Es gibt 3 Faktoren, die primär in diese Berechnung mit einbezogen werden:
1.) Affinität
Hier geht es um die Verbundenheit und die Interaktion eines Users mit den Postings einer Seite.
2.) Gewicht
Wie stark andere User auf ein Posting mit Likes, Kommentaren und Shares reagiert haben.
3.) Aktualität
Wieviel Zeit seit dem Posting vergangen ist.
Nun weiß aber niemand genau, welcher dieser Faktoren welche Gewichtung hat und wie die Formel im Detail den Edge Rank berechnet.
Soviel kann man aber sagen: Der Edge Rank wird für jeden User und jedes Posting individuell berechnet und ist damit ein ständig schwankender Wert.
Die konkreten Zahlen sind in der Praxis auch gar nicht so relevant. Viel eher geht es darum, eine Tendenz zu erkennen und als Facebook Seitenbetreiber darauf zu reagieren.
Wenn wir also über eine Erhöhung der Interaktion mit den Fans sprechen, so sprechen wir primär über guten Content.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass hier Fotos/Videos eine größere Gewichtung haben als Links oder reine Text Postings.
Allerdings gilt auch, dass ein reines Text Posting mit einer hohen Anzahl an Interaktion (Likes/Kommentare/Shares) einen höheren Edge Rank aufweist, als ein Foto Posting ohne Interaktion.
Auch die Verbundenheit der User untereinander spielen eine große Rolle. Wenn mehrere Personen innerhalb eines “Freundeskreis” mit einer Seite interagieren, so ist es automatisch wahrscheinlicher, dass dieses Posting auch anderen Personen innerhalb dieses Kreises angezeigt wird.
Was den Zeitfaktor anbelangt, so ist dieser auch sehr relativ. User die sich nur selten auf Facebook einloggen, können auch ältere Postings in ihrem Newsstream vorfinden, während aktive User nach 2-3 Stunden kaum mehr dieses Posting angezeigt bekommen werden.
Soviel zur Theorie.
Was bedeutet aber nun der Facebook Edge Rank in der Praxis?
Hier nochmal 2 beeindruckende Zahlen:
96% der User besuchen eine Facebook Seite, die sie einmal gelinde haben, nie wieder und 27% der Zeit verbringen die User auf ihrem eigenen Newsstream.
Es ist also offensichtlich, dass es gilt, die User auf ihrem eigenen Newsstream abzuholen!
Die folgende Infografik verdeutlicht nochmal die oben angesprochenen Zahlen und gibt 6 wertvolle Tipps für den Kampf um den Newsstream.
1.) Fassen Sie sich kurz!
Postings zwischen 100 und 250 Zeichen erreichen eine um 60% höhere Interaktionsrate als längere Postings
2.) Arbeiten Sie visuell!
Foto-Alben haben eine 180%, Einzelfotos eine 120% und Videos eine 100% höhere Interaktion als Postings ohne visuellen Content
3) Stellen Sie Fragen!
Postings mit offenen Fragen erhöhen ebenfalls die Interaktion um 90%
4) Posten Sie täglich!
Da 96% der User ihre Facebook Seite nie wieder besuchen, ist eine regelmäßige Posting-Frequenz der einzige Weg um öfters im Newsstream wahrgenommen zu werden
5) Seien Sie relevant, aber nicht aufdringlich!
Beiträge, die in Bezug zu Ihrer Marke, aber nicht direkt über Ihre Marke sind, performen am Besten. Ständige “Ich-Botschaften” werden als aufdringlich wahrgenommen.
6) Achten Sie auf Ihr Timing!
Jedes Zielpublikum funktioniert anders. Finden Sie die besten Zeiten für Ihre Postings heraus und erstellen Sie einen klaren Mediaplan, der diese Zeiten berücksichtigt.
Viel Erfolg beim Surfen der Edgerank Welle!
Quelle: GetPostRocket.com
Facebook Kommunikation und Content Marketing – Infografiken
Zwei sehr interessante Infografiken sind mir diese Woche untergekommen, bei denen es sich lohnt, einen näheren Blick darauf zu werfen.
Facebook Unternehmensseiten – eine aktuelle Studie
Die erste Infografik betrifft eine Studie von Lab42, bei der Social Media Nutzer zu ihrem Verhältnis zu Marken auf Facebook befragt wurden.
Besonders interessant neben der Tatsache, dass bereits 87% Fans von Marken auf Facebook sind, ist vor allem, dass die Hälfte der befragten User sogar die Facebook Seite wertvoller finden als die Unternehmens-Webseite.
Das liegt primär an der Möglichkeit zur aktiven Kommunikation mit dem Unternehmen, aber auch an Gewinnspielen und Aktionen auf Facebook Unternehmensseiten. Neben dem konkreten Mehrwert durch Ersparnissen, sind ebenso die Verbundenheit und das Vertrauen in eine Marke Hauptgründe für ein “Like” auf Facebook.
69% werden Fans von Unternehmen auf Facebook, weil auch ein Freund bereits Fan ist. Ein klares Zeichen für die natürliche Viralität und ein daraus resultierendes Marketingpotential.
Die vollständige Infografik in groß gibt es mit einem Klick hier:
(Quelle: Lab42)
Über die Gründe, eine Unternehmensseite wieder zu “entliken”, könnte man noch einiges sagen.
Als Top-Grund wird genannt, dass Unternehmen zu viel posten und den Usern damit den Newsfeed überfluten. Dieser Punkt müsste natürlich noch im Detail analysiert werden, denn ein “Zuviel” muss immer im Kontext gesehen werden. Ein mögliches “Zuviel” kann bei jeder Community etwas anderes bedeuten. Hier kann unter anderem das Verständnis um und das Lesen-Können z.B. der Facebook Insights sehr aufschlussreich sein.
Was für den einen User zu viel ist, ist für den anderen User zu wenig und der wesentlichste Faktor dabei ist immer noch das WAS!
Der Facebook Edge Rank macht es für Unternehmen nicht immer leicht, überhaupt mit ihren Postings den Weg in den Newsfeed ihrer Fans zu finden. Es gibt genügend andere Studien, die als optimale Posting-Frequenz 2-3 Postings pro Tag ansehen und sich die User das auch von einer Marke erwarten.
Unternehmen die zu wenig posten und vor allem nicht auf wertvollen Content achten, verschwinden automatisch aus der Aufmerksamkeit ihrer Fans.
Womit wir schon beim nächsten Thema wären.
Welche Inhalte kommen für das eigene Content Marketing in Frage?
Die folgende Infografik zeigt sehr anschaulich, welche verschiedenen Arten an Content Marketing es gibt und welche Voraussetzungen es braucht, um diese in den eigenen PR und Marketing-Mix zu integrieren.
Im oberen Teil sieht man eine Einteilung nach Schwierigkeitsgrad und benötigtem Zeitinvestition der unterschiedlichen Content Typen. Es handelt sich natürlich nur um eine grobe Einteilung, da natürlich generelle Punkte wie “Social Media” oder “Pressemitteilungen” durchaus eine viel höhere Zeitinvestition brauchen können, wenn sie gut und durchdacht gemacht werden.

Click here for the full-sized infographic.
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Im unteren Teil der Grafik ist eine genauere Beschreibung der einzelnen Content-Typen mit einigen Hintergrundinfos nachzulesen.
Hier sei nochmal explizit für unsere Leser aus klein-und mittelständischen Betrieben erwähnt, dass es sich dabei um Vorschläge handelt und nicht um ein Muss!
Es ist durchaus möglich und sinnvoll, aus diesem Menü die für einen selbst optimalen Varianten auszuwählen und umzusetzen.
Über Medienplanung und Zeitmanagement haben wir hier im Blog schon einiges geschrieben und ich verweise auch nochmal gerne auf das ausführliche Posting zu den konkreten Content Marketing Ideen und deren Umsetzung!
Content Marketing und Storytelling sind nutzlos!
Source: jeanfood.tumblr.com via Dieter on Pinterest
Es wird viel über Contentmarketing und Storytelling geschrieben. Nicht zuletzt auch von uns. Dabei sind Content Marketing und Storytelling total nutzlos.
Sie sind vor allem dann nutzlos, wenn man wesentliche Punkte dabei übersieht.
Inhalte brauchen Kontext
Guter Content lockt Menschen an und verleitet diese (besonders in den Sozialen Medien) zum Teilen dieser Inhalte. Das ist Fakt. Das ist das Ziel.
Nein. Nicht ganz.
Sie können die tollste Geschichte zu Ihrer Marke und Ihren Produkten erzählen und trotzdem erhöhen sich Ihre Verkaufzahlen nicht. Der ROI ist so gut wie nicht erkennbar.
Was ist da passiert? Was ist falsch gelaufen?
Sie haben möglicherweise die Macht des Kontexts übersehen!
Unter Kontext versteht man die Umgebung und die Umstände, unter denen etwas wahrgenommen wird. Es geht um die Beziehung zwischen den Dingen.
Es muss Ihnen als Marketer klar sein, dass alle Ihre Angebote in einem gewissen Kontext wahrgenommen werden. Egal ob Ihnen das gefällt oder nicht.
Klassische Werbung und Marketing funktionieren nicht mehr so wie früher. Die Zeiten in denen wir auf klassische, passive Werbeinputs mit einem unbewussten Kaufreflex reagiert haben, sind lange vorbei.
Welche Faktoren spielen nun beim “Context-Marketing” eine Rolle?
1) Emotionen
Der rein sachliche Teil eines Inhalts reißt niemanden vom Hocker. Selbst die sachlichste Information kann und sollte in einem emotionalen Kontext vermittelt werden.
2) Ähnlichkeiten
Nicht nur emotionale Botschaften bewegen Menschen, sondern auch Ähnlichkeiten zu bereits bekannten Dingen oder Erlebnissen. In diese Kategorie fallen auch Nostalgie-Trends a la “Wickie, Slime und Piper”
3) Identifikation
Auch die Identifikation mit einem gewissen Gedankengut – politisch, gesellschaftlich oder kulturell – ist ein wesentlicher Faktor im Context Marketing. Je mehr sich Ihr Zielpublikum mit Ihrem Produkt und Ihrer Firmenphilosophie identifizieren können, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch Ihre Produkte kaufen.
4) Beziehung
Die tatsächliche Wirkung eines Inhaltes oder einer Geschichte hängt auch stark von der persönlichen Beziehung zu einer Marke ab. Das ist auch einer der Gründe, warum klassische Werbung zum Beispiel in Social Media Kanälen wie Facebook nicht funktioniert. Ihre zukünftigen Kunden möchten das Gefühl haben, mit Ihrer Marke “befreundet” zu sein. Diese “Vermenschlichung” von Marken wird in Zukunft immer stärker zunehmen. Content Marketing und Storytelling ohne Beziehung bleibt nutzlos.
5) Umfeld
Es spielt nicht nur die persönliche Beziehung Ihrer Kunden eine Rolle, sondern auch die Beziehung, die Sie als Marke zu den Freunden Ihrer Kunden haben.
Auch hier gilt: Je mehr Freunde eines potentiellen Kunden auch mit Ihrer Marke verbunden sind, desto eher wird auch diese Person bei Ihnen kaufen.
Die persönliche Empfehlung eines Freundes hat auch (und besonders) in der neuen Generation des Social Marketing den höchsten Stellenwert.
Dies sind nur einige Faktoren, die darüber entscheiden, ob Ihr Content Marketing und Ihr Storytelling Erfolg haben werden, oder eben nur nutzlose Pflichtübungen darstellen.
Kontext Marketing geht aber noch tiefer, als Sie vielleicht jetzt vermuten.
Die Kreise des Marketing
Der Marketing-Guru Seth Godin schreibt in einem aktuellen Blogpost über die Kreise des Marketing. Meist sprechen wir beim Content Marketing nur über die beiden äußeren Kreise. Es geht um Marken, Viralität, Hype usw. – vielleicht noch um die Community, Markenbotschafter und den Mehrwert.
Ganz selten wagt man sich bei Marketing Prozessen in die inneren Kreise vor. Denn hier geht es ans Eingemachte.
Support und Usability sind wesentliche Faktoren für Ihren Marketingerfolg. Ihre Kunden kaufen nicht nur Ihr Produkt, sondern alles, was damit zusammenhängt.
Hier wird der wahre Mehrwert generiert. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Hier wird ganz klar, ob Sie auch das halten, was Sie mit Ihrem Marketing versprechen.
Können Ihre Kunden Ihr Produkt handhaben und was passiert, wenn es mal ein Problem damit gibt? Wie wichtig sind Ihnen Ihre Kunden wirklich?
Schlussendlich kommen wir dann zum Kern: Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung. Welchen Wert stellt es praktisch für Ihre Kunden dar?
All diese Faktoren spielen zusammen und entscheiden darüber, ob Ihr Marketing funktioniert und Ihre Geschichte auch authentisch ist und geglaubt wird.
Nur Kontext entscheidet über den Erfolg oder Misserfolg Ihres Contentmarketing.
Wenn Sie also bereits Ihren potentiellen Kunden toll verpackte Inhalte präsentieren, dann schauen Sie auch darauf, dass der Kontext und das Gesamtbild stimmen.
Das ist die Basis von Social Business und die Zukunft des Marketing.
Social Media vs. Traditionelle Medien
Hier eine interessante Infografik über den Unterschied zwischen Social Media und traditionellen Medien.
Zugegeben: Die traditionellen Medien schneiden nicht besonders gut ab.
Die Vorteile von Social Media Marketing sind zahlreich und haben sich in den letzten Jahren mehrfach bestätigt.
- Social Media Marketing ist billiger. Um 1000 Menschen mit der eigenen Markenbotschaft zu erreichen, brauchen Sie um einiges weniger Budget, als mit TV, Radio oder Printmarketing. Sogar das gute alte Email-Marketing schneidet schlechter ab.
- Social Media ist die einzige Marketingplattform, die es Ihnen ermöglicht, mit Ihren Kunden und Interessenten zu interagieren. Es geht um Beziehungen und Kundenbindung und Sie können in beide Richtungen kommunizieren.
- Die Ergebnisse von Social Media Marketing sind messbar. Sie können unmittelbar auf die Ergebnisse reagieren und Ihre Kampagnen dementsprechend anpassen.
Besonders mit Blick auf die virale Verbreitung und Mund-zu-Mund Propaganda hat Social Media Marketing natürlich noch einige Asse im Ärmel, über die wir in der Vergangenheit schon einiges geschrieben haben.
(via Mediabistro)
Wie man authentisch verkauft
Es ist an der Zeit für einen authentischen Beitrag über meine persönlichen Erfahrungen zum Thema Verkauf. Ich habe jahrelang verkauft und im Grunde ist das nichts besonderes. Egal ob Einzelunternehmer oder internationaler Großkonzern – wir alle tun es – mal mit Freude und manchmal weil man es eben muss.
Ohne Verkauf ist jedes Unternehmen zum Scheitern verurteilt.
Ich habe aber über viele Jahre noch weitere besondere Erfahrungen machen dürfen. Ich habe nicht an “normale” Endkunden verkauft, sondern an Verkäufer und Vertriebler. Also an die Menschen, die von sich oft behaupten, bereits alles über Verkauf zu wissen und “immun” gegen jede Art von Tricks und Manipulation zu sein. Die höchste Schule quasi. Vor allem, wenn man so wie ich, gar nicht mit Tricks und Manipulation arbeitet.
Auf diesem Weg durfte ich viele Erfahrungen machen und die komplette Bandbreite von Verkäufer-Persönlichkeiten kennenlernen. Ich hab sie alle gesehen. Die Mega-Superstars und Verkaufstrainer, die es in der Realität nicht geschafft haben, einen einzigen Abschluss zu tätigen, bis hin zu Menschen, die nach Außen hin nicht von einem Straßenkehrer zu unterscheiden waren, aber dafür beträchtliche Umsätze erzielt haben. Die ganze Palette eben.
Was unterscheidet aber nun die wirklich erfolgreichen Verkäufer vom Rest?
Erfolgreiche Verkäufer sind authentisch in allem, was sie tun.
Was bedeutet das nun konkret?
Zuerst bedeutet das eines: Zu wissen, was man kann und dazu zu stehen.
Viel zu viele Verkäufer versuchen Produkte oder Dienstleistungen an den Mann zu bringen, von denen sie selbst keine Ahnung haben und die überhaupt nicht zu ihnen passen.
Das Resultat sind unehrliche Verkäufer, die mit unehrlichen Methoden ihre unehrlichen Dienstleistungen an Kunden verkaufen, die diese Dienste oder Produkte gar nicht benötigen.
Warum tun diese Menschen das?
Weil diese Verkäufer bzw. Unternehmer einen Markt sehen und diesen bedienen wollen, ohne sich jemals die Frage zu stellen, ob die angebotenen Produkte und Dienstleistungen überhaupt zu ihnen passen.
Sie erkennen einen Trend am Markt und stürzen sich darauf, frei nach dem Motto: “Ein guter Verkäufer kann alles verkaufen!”
Das ist eine Lüge! Es ist vor allem eine Lüge, die sich diese Menschen selbst erzählen und dann darunter leiden.
Ein guter Verkäufer verkauft genau das, was perfekt zu ihm passt!
Nur das wird ihn erfolgreich machen. Denn nur das ist authentisch.
Die Kunden merken das. Keine Sorge. Mir tun nur die Verkäufer leid.
Was sind die Merkmale eines unauthentischen Verkäufers?
1) Erfolglosigkeit
Ich kenne Menschen, die wären super erfolgreich als Autoverkäufer, Immobilienmakler, Versicherungsvertreter, Autor, Anwalt, Grafiker, Bäcker oder Weinhändler, aber stürzen sich stattdessen auf vollkommen andere Bereiche. Sie verkaufen sich und ihre Dienstleistung dann zum Beispiel im Feld “Social Media Marketing”, Unternehmensberatung oder als Coach und Trainer mit totaler Erfolglosigkeit.
2) Bla-Bla
Einfache Regel: Je mehr Bla-Bla desto unauthentischer.
3) Methoden und Techniken
Je mehr Erfolgs-Seminare Sie besuchen und je mehr Bücher über “Wie werde ich zum Superverkäufer” Sie lesen müssen, desto unauthentischer sind Sie.
Wenn Sie eine Technik zum Verkauf erlernen müssen, um Ihre Aufgabe zu erfüllen, dann sind Sie schlicht in einem falschen Gebiet tätig.
Wenn Sie Produkte und Dienstleistungen verkaufen, die dem entsprechen was Sie können und die für Sie stimmig sind, brauchen Sie keine Bücher über Methoden studieren. Sie müssen nicht mehr wie andere werden. Es genügt, Sie selbst zu sein.
4) Motivation
Unauthentische Verkäufer sind immer total motiviert. Sie zitieren gerne Motivationscoaches und haben allerlei schlaue Sprüche über Erfolg auf Lager.
Eine weitere einfache Regel: Je mehr Motivation Sie brauchen, desto unauthentischer sind Sie!
5) Kampf
Erleben Sie sich in Ihrer Arbeit in einem ständigen Kampf um neue Kunden? Leiden Sie und Ihr Privatleben darunter? Sehen Sie überall bedrohliche Konkurrenz?
All das das sind klare Anzeichen dafür, dass Sie einer unauthentischen Tätigkeit nachgehen.
Dabei könnte es so einfach sein!
Sie müssen nur ehrlich zu sich selbst und bereit dazu sein, Ihre aktuelle Tätigkeit als Unternehmer und Verkäufer in Frage zu stellen.
Ist das was ich verkaufe, wirklich ein Teil von mir? Bin das wirklich ICH?
Ich weiß… Es ist nicht einfach. Vor allem dann, wenn man seit Jahren ein Selbstbild des “erfolgreichen Verkäufers und Unternehmers” aufgebaut hat und mittlerweile schon selbst an diese Illusion glaubt.
Ein persönlicher Tipp zum Abschluss:
Ich schreibe regelmäßig Angebote an unsere Kunden über unsere Dienstleistungen. In den meisten Fällen weiß ich auch ganz genau, was ich sagen bzw. in das Angebot reinschreiben müsste, um einen sicheren Abschluss zu bekommen. Ich wüsste intuitiv, welche Sätze und welche “Tricks” im Gegenüber einen Kaufreflex auslösen würden.
Sollte es aber nicht stimmig sein, schreibe ich es nicht in das Angebot und spreche im Verkaufsgespräch nicht darüber. Warum?
Ich schreibe stattdessen genau das, was wir anzubieten haben und der Kunde auch braucht! 100% ehrlich und authentisch.
Das ist leider keine Selbstverständlichkeit im Verkauf. Oft werden Dinge versprochen, die nicht gehalten werden können, nur weil man weiß, dass man so zu einem Abschluss kommt.
Das ist kurzfristig gedacht und führt langfristig zu großen Schwierigkeiten. Nicht nur im Geschäft.
Sie wollen sich ja auch am nächsten Tag noch in den Spiegel sehen können und mit sich und Ihren Leistungen zufrieden sein.
Gönnen Sie sich also den Luxus der Authentizität! Sie werden es nicht bereuen!
Hilfe! Meine Facebook Fans sprechen nicht mit mir!
(c) Jennifer Moo
Teil einer professionellen Social Media Strategie ist nicht nur die eigene Reichweite und die Anzahl der Fans zu erhöhen, sondern diese vor allem zum sprechen über die eigenen Marke zu bewegen. Kommunikation ist das A und O im Social Web und ohne Kommunikation sind z.B. die Fanzahlen auf einer Facebook Unternehmensseite bedeutungslos.
Zunächst mal zu der konkreten Begriffsdefinition. Besonders auf Facebook gibt es eine Menge an Statistik, die ausgelesen und für eine Analyse verwendet werden kann. Eine dieser Kennzahlen ist das “sprechen darüber” bzw. “talking about this”
Hier ist auf der linken Seite die Anzahl der Fans (“likes/gefällt das”) zu sehen und rechts die Anzahl der User die “darüber sprechen”.
Facebook zählt hier alles dazu, was man im weitesten Sinne als “Interaktion mit der Marke” definieren könnte. Jeder neuer Fan, jedes Like, jeder Kommentar und jedes Teilen eines Postings. Auch wenn Fans auf die Firmen-Chronik schreiben oder in einem eigenen Posting die Seite markieren.
Die Zahl bezieht sich immer auf einen Zeitraum von einer Woche und kann daher von Woche zu Woche extrem schwanken.
Je mehr Menschen über eine Marke “sprechen” bzw. interagieren, desto höher ist die Chance, dass auch neue Fans erreicht werden (“Viralität”). Genau aus diesem Grund ist es daher wichtig, diese Zahl nach oben zu bringen.
Ein Richtwert, den wir unseren Kunden empfehlen, ist 10% der eigenen Fans zum “darüber sprechen” zu motivieren.
Nur 10%? Das klingt aber verdammt wenig! Warum nicht 50%, 80% oder 100%?
Das ist der Teil, wo wir uns mal mit der Realität auseinandersetzen müssen.
Egal in welchen sozialen Gruppen man sich bewegt, egal ob Online oder Offline, es gibt die 90-9-1 Regel.
Was besagt die 90-9-1 Regel?
90% der Menschen zählen zu der Kategorie des “Publikums” (Audience). Das sind die Menschen die passiv mitlesen, zuhören, wahrnehmen aber nicht interagieren.
9% der Menschen sind sogenannte “Editors”. Das sind Menschen, die ab und zu kommentieren, ihre Meinung zu einem Thema kundtun, aber nur in den seltensten Fällen eigene Inhalte teilen und verfassen.
1% der Menschen sind die “Creators”, also Menschen, die aktiv eigene Inhalte erstellen und diese mit einem Publikum teilen. Das ist auch die Gruppe von Menschen, die den Großteil einer Community Aktivität ausmachen.
Was bedeutet das nun konkret für meine Social Media Aktivität und meine Facebook Unternehmensseite?
Sie müssen sich im Klaren sein, dass der Großteil Ihrer Fans zwar passiv Ihre Botschaften wahrnimmt, aber trotzdem nicht bei jedem Posting mit einem Like, Kommentar oder Teilen reagiert. Dafür gibt es eine kleine Menge an Fans, die umso häufiger mit Ihnen interagieren werden und Woche für Woche für die Mehrheit der Likes, Kommentare und geteilten Beiträge verantwortlich zeichnet.
Es ist daher ein realistisches Ziel, sich an 10% “sprechen darüber” zu orientieren und nicht in Panik auszubrechen oder gar am Sinn von Social Media Marketing zu zweifeln, wenn die Anzahl nicht beträchtlich höher liegt.
Die passiven User erreichen Sie ja ebenso, nur scheinen diese in Ihrer Statistik logischerweise nicht auf.
Konzentrieren Sie sich daher bei Ihrer Social Media Strategie auf Content Marketing und Inhalte mit Mehrwert, die besonders diese 10% aktivieren können. Über diese User, erreichen Sie dann auch das andere Publikum und neue Zielgruppen.
Social Media Marketing – Die Grundlagen
Source: bloggingcage.com via Dieter on Pinterest
In unserem Agentur-Alltag erleben wir immer wieder die Schwierigkeit, Social Media Marketing zu erklären. Woran kann es liegen, dass es bei diesem Thema so viele Verständigungsschwierigkeiten gibt?
Manchmal gibt es Menschen, die glauben, bereits alles über Social Media Marketing zu wissen, weil Sie selbst einen Facebook Account haben oder jemanden kennen, der einen hat und sich als Social Media Experten bezeichnet.
Dann gibt es wiederum Menschen, für die ist die Materie einfach zu komplex und undurchsichtig, weil sie den Mehrwert für sich noch nicht sehen können.
Wir haben schon darüber geschrieben, wie man eine seriöse Social Media Agentur findet und auf was es zu achten gilt.
Wir sind aber mehr als eine Social Media Agentur und unser Hauptaugenmerk richtet sich auf Markenbildung (Branding), Storytelling und Content Marketing.
Aus unserer Sicht besteht eine integrierte Marketingstrategie aus all diesen Komponenten und diese sind unweigerlich miteinander verbunden.
Es ist nun an der Zeit, mit den Vorurteilen über Social Media Marketing aufzuräumen und einen möglichst einfachen Einstieg zu finden.
Folgende Fragen sollte man sich zu Beginn und auch während einer Social Media Kampagne stellen:
- Warum sollte jemand Ihre Facebook-Seite liken?
- Warum sollte jemand nach dem Like jemals wieder zurück kommen?
- Warum sollte jemand Ihren RSS Blog Feed abonnieren?
- Warum sollte jemand Ihre Blog-Inhalte teilen?
- Warum sollte jemand auf Ihre Postings reagieren?
- Warum sollte jemand Ihr Blog oder Ihre Webseite besuchen?
- Warum sollte jemand Ihnen auf Pinterest, Google+, YouTube etc. folgen?
- Warum sollte jemand Ihre Kontaktanfrage bei LinkedIn beantworten?
- Warum sollte jemand Ihren E-Mail Newsletter öffnen?
Welchen Wert bieten Sie Ihrer Zielgruppe?
Wie helfen Sie Ihren Kunden beim Erreichen deren Ziele?
Was ist für Ihre Zielgruppe als Mehrwert drin?
Wenn Ihr einziger Fokus darauf liegt, Ihre bisherigen Dienstleistungen, Produkte und Ihr Business Modell in das neue Gewand von Facebook, Twitter und Co. zu stopfen, dann werden Sie scheitern!
Social Media Marketing bedeutet vor allem, die “Social Business Philosophie” in Ihr Unternehmen zu integrieren und sozial/kommunikativ zu denken und zu handeln.
Nicht jedes Ihrer Ziele wird durch Social Media alleine zu erreichen sein.
Vergessen Sie nicht:
Social Media ist nur ein Begriff für verschiedene Kanäle.
Kanäle kommen und gehen.
Ihr wahrer Markenkern, Ihre Geschichte, Ihre Botschaft und Ihr Mehrwert bleiben.
Diese gilt es zu erarbeiten!
Ist das schon alles?
Nein. Social Media Marketing bringt viele enorme Vorteile, aber ist auch Arbeit!
Hier ein kleiner Auszug, was wir bei einer Social Media Marketing Strategie mit unseren Kunden noch erarbeiten und auf was es zu achten gilt:
- Entwickeln Sie einen integrierten Marketingplan, der online und offline funktioniert.
- Setzen Sie sich strategische Ziele.
- Erarbeiten Sie erreichbare Marker, um Ihre Ziele zu messen und verfolgen zu können.
- Lassen Sie sich Zeit für eine ordentliche Social Media Strategie! Sie haben so lange darauf verzichtet und sollten es jetzt nicht übereilen!
- Erstellen Sie einen Medienplan. Viele Unternehmen sagen uns: “Wir haben keine Zeit für Social Media”. Natürlich haben Sie dafür keine Zeit! Deswegen müssen Sie diese schaffen!
- Seien Sie sich darüber im Klaren, dass es nicht darum geht “beim nächsten großen Ding” dabei zu sein.
- Erstellen Sie interessanten, einzigartigen Content, der Ihr Zielpublikum inspiriert und ihm weiterhilft.
- Hören Sie Ihrem Zielpublikum zu und arbeiten Sie mit Tools, die Ihnen das Zuhören erleichtern. Nur so verstehen Sie, welche Inhalte Sie in Zukunft produzieren müssen.
- Erweitern Sie das aktive Zuhören um mehrere Plattformen. Wo ist Ihr Zielpublikum zu finden? Über was wird gesprochen? Wie können Sie auf diesen Plattformen mit Ihrem Publikum interagieren?
- Seien Sie bereit, Ihre aktuellen Vorstellungen, wo sich Ihr Publikum aufhält bzw. wie es sich verhält, über Board zu werfen und sich komplett neu auszurichten.
- Seien Sie sich darüber im Klaren, dass das, was nach einem “Like” Ihrer Business-Seite auf Facebook passiert, bei weitem wichtiger ist, als die Anzahl der Fans!
- Seien Sie konkret mit Ihrer Positionierung und wie Ihre Produkte und Dienstleistungen Ihren Kunden helfen, deren Ziele zu erreichen.
- Erstellen Sie Ihre Unternehmens-Geschichte. Wer sind Sie? Was bieten Sie an? Warum sollte sich jemand für Sie interessieren?
- Wie und wo können Sie diese Unternehmens-Geschichte erzählen?
Das sind nur einige der Punkte, die es zu beachten gilt.
Der wichtigste Faktor, den es beim Social Media Marketing zu beachten gilt ist aber folgender:
Seien Sie ehrlich und authentisch!
Auch wenn Sie sich erst jetzt dafür entscheiden, auf Facebook bzw. Social Media aktiv zu sein, vergessen Sie eines nicht:
Es sind bereits 900 Millionen Menschen auf Facebook!
Diese interagieren, kommunizieren, liken und ignorieren andere Unternehmen und Marken schon seit vielen Jahren!
Diese Menschen wissen ganz genau, welche Unternehmen authentisch agieren und welche nur dort sind, “weil man es eben muss”!
Wir arbeiten mit Unternehmen unterschiedlicher Größe zusammen und erstellen Marketing-, Branding-, und Social Media-Strategien für diese, die ganz genau auf deren Bedürfnisse abgestimmt sind. Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass Zeit ein wesentlicher Faktor ist.
Lassen Sie sich Zeit, um gut vorbereitet an die Umsetzung zu gehen!
Jeder kann eine Facebook-Seite erstellen oder auf Twitter aktiv sein. Bald wird jedes Unternehmen in den sozialen Medien aktiv sein. Das ist dann kein Unterscheidungsmerkmal mehr!
Der einzige Unterschied, der Ihre Stimme aus der Masse erklingen lässt, ist Ihr Wert, den Sie Ihrem Publikum bieten!
Die Tage des herkömmlichen Marketings, in denen Sie möglicherweise plump auf Ihr Publikum eingeredet haben, sind vorbei.
Sie können sich nicht erwarten, eine Facebook-Seite zu erstellen und alle Aufmerksamkeit würde dann automatisch ganz zu Ihnen und Ihren Produkten gehen.
Sie müssen sich das Vertrauen der Menschen durch Relevanz und Kommunikation erarbeiten!
Social Media Marketing besteht aus 3 Worten. 3 Wege, die Sie perfekt integrieren müssen, um relevant zu sein.
Seien Sie SOCIAL!
Verstehen Sie MEDIA!
Beherrschen Sie MARKETING!
Auf was Sie bei der Wahl einer Marketing Agentur achten sollten
Source: vol25.typepad.com via Dieter on Pinterest
Ein Großteil des eigenen Marketing ist subjektiv und individuell. Selbst die bekannteste und größte Agentur im Land kann möglicherweise nicht zu Ihnen passen, wenn deren Design, Strategie und Umsetzung nicht zu Ihren Grundeinstellungen passt.
Um eine optimale Marketingagentur zu finden, müssen Sie zuerst herausfinden, was Sie ganz konkret jetzt brauchen. Möglicherweise möchten Sie auch über Ihre Marketing-Bedürfnisse in einem Kontinuum nachdenken – was Sie jetzt brauchen, in ein paar Monaten und im nächsten Jahr.
Einer der kritischsten Bereiche, ist die Recherche nach einer passenden Agentur. Es gibt eine Menge an Agenturen in diesem Bereich und das Finden der richtigen Agentur braucht Zeit und Eigeninitiative.
Folgende Punkte sollten Sie sich ansehen:
1. Art der Agentur: Wollen Sie eine Agentur, die auf eine speziellen Art der Vermarktung spezialisiert ist, oder bevorzugen Sie eine Agentur, die eine Vielzahl von Marketing-Methoden abdeckt? Suchen Sie nach einer PR Agentur, die für Sie Pressetexte verfasst? Einer Branding Agentur, die Ihre Marke aufbaut bzw. überarbeitet und positioniert? Eventuell suchen Sie aber auch nach einer Social Media Agentur, die mit Ihnen den Weg durch neue Medienkanäle geht?
Oder aber, Sie haben sich bereits für die moderne Form des integrierten Marketings entschieden und suchen daher eine Agentur, die all die oben genannten Bereiche abdecken kann.
2. Wollen Sie eine Agentur, die Sachkenntnis speziell in Ihrer Branche hat oder ist das für Sie kein Auswahlkriterium?
3. Spielt ihre Lage eine Rolle? Möchten Sie lieber eine lokale Agentur? Wenn Sie z.b. als Wiener Unternehmen nur lokales Marketing im engen Umfeld betreiben wollen, dann kann es durchaus Sinn machen, auf eine Wiener Marketing Agentur zu setzen. Wenn Sie aber generell an Ihrer Marke oder sogar an Social Media Kanälen arbeiten wollen, dann spielt der Ort keine so große Rolle.
4. Wie steht es um Ihr Budget? Ist es realistisch für das, was Sie brauchen? Wie wirkt sich Ihr Budget auf Ihre Auswahl aus?
Nachdem Sie Ihre Auswahl eingeschränkt und definiert haben, geht es nun um nicht unwesentliche Details, die man noch beachten sollte.
Dazu gehören zum Beispiel Randbereiche wie Webdesign und Suchmaschinenoptimierung. In den meisten Fällen ist es besser, auch diese Dinge aus einer Hand abzudecken.
Besonders im Design-Bereich ist es wichtig, viele grafische Vorschläge zu bekommen.
Fragen Sie die Agenturen in Ihrer engeren Auswahl auch danach!
Natürlich gibt es noch eine Menge an weiteren Auswahlkriterien, die für die Wahl der richtigen Marketing-Agentur von Bedeutung sind. Dazu gehören Faktoren wie Pünktlichkeit, eigenständiges und kreatives Handeln und besonders im Social Media Bereich die Vernetzung der Agentur mit Influencern und Fachleuten.
Diese Faktoren sind aber im Vorfeld für Sie kaum abschätzbar bzw. schwer zu bewerten. Es macht allerdings Sinn, schon in der Anfangsphase einer Zusammenarbeit darauf zu achten.
Das Finden der richtigen Marketing-Unterstützung ist etwas, das Zeit, Energie und Know-How braucht.
Sie müssen ein paar Dinge über die Branche erfahren, so dass Sie die guten Firmen identifizieren können. Was Sie wissen wollen, ist, wie gut eine Agentur das liefern kann, was Sie brauchen. Marketing ist ein Feld, das sich extrem schnell verändert.
Marketing Agenturen müssen Ihrer Zeit stets etwas voraus sein und sich der neuen Umgebung anpassen und dabei den aktuellen Ist-Zustand nicht aus den Augen verlieren. Sie teilen ihre Fachkompetenz ehrlich mit ihren Kunden und bieten Mehrwert.
Sie, als der Kunde, müssen in der Lage sein zu erkennen, wer das tut, und wer nicht.
Der wichtigste Punkt zum Schluß
Vertrauen Sie bei der Wahl einer für Sie passenden Agentur auf Ihre Intuition und Menschenkenntnis.
Besonders die Arbeit im Branding-Bereich kann an die Substanz gehen und braucht die menschliche Qualität und das Einfühlungsvermögen Ihres Gegenübers.
Sie müssen das Gefühl haben, verstanden zu werden, damit Ihre Kernbotschaft erarbeitet und dann Ihren potentiellen Kunden überhaupt vermittelt werden kann!
In einer Agentur arbeiten Menschen!
Sie wollen mit diesen Menschen einen wichtigen, geschäftlichen Weg beschreiten.
Egal ob PR, Branding, Social Media oder Integriertes Marketing - der wesentliche Erfolgsfaktor sind immer die Menschen dahinter!
Lang lebe der ROI!
Source: static-illicoweb.videotron.com via Dieter on Pinterest
Sobald man sich mit Marketing, PR und Social Media auseinandersetzt, stellt sich automatisch die Frage nach dem Return on Invest.
Marketing kostet Geld und soll verständlicherweise einen Zuwachs an Einnahmen bringen. Die Erwartung eines hohen ROI ist eine Selbstverständlichkeit. Die Messung desselbigen allerdings eine große Herausforderung.
Besonders wenn es um soziale bzw. virale Medien geht.
Angenommen, Sie investieren 2.000€ in eine Facebook-Kampagne und gewinnen so 1.000 neue Fans für Ihre Seite. Das wäre an sich schon ein sehr guter messbarer Erfolg, der sich allerdings noch nicht auf Ihre Verkäufe direkt auswirken muss. Ein Fan ist noch lange kein zahlender Kunde. Bevor wir aber auf das näher eingehen, müssen wir uns anschauen, was möglicherweise in weiterer Folge passiert.
Im ersten Monat werden Ihre Beiträge 500 Mal geteilt und dadurch weitere 1.000 Fans gewonnen. Vielleicht haben Sie auch ein kostenloses Info Produkt wie ein eBook, Broschüren, Audios, Videos, die von angenommen nochmal 300 Menschen, bezogen worden sind. All das sind aktive Interessenten an Ihrem Geschäft, Ihrem Produkt, Ihrer Dienstleistung.
Ihre Kampagne hat also neben dem finanziellen “Return on Invest” auch noch einen anderen ROI gebracht: den “Return on Influence”!
Der “Return on Influence” ist immer ein noch größerer Faktor und langfristig interessanter, als der scheinbar offensichtliche “Return on Invest”.
Sie haben es also mit der oben beschriebenen Kampagne geschafft, Ihren “Einfluss” auf den Markt zu steigern, und damit eine solide Basis für ganz konkrete Umsatzsteigerung in Zukunft gelegt. Jeder Ihrer gewonnen Fans, ist Ihr Kapital für die Zukunft. Jedes “gefällt mir”, jeder Kommentar und jedes Teilen Ihrer Inhalte erhöht in Zukunft die Chance auf Umsatzsteigerung.
Sie verkaufen nicht mehr direkt, sondern Ihre Fans verkaufen für Sie! Das Prinzip der Mund-zu Mund Propaganda.
Wenn Sie also Ihre Marketing Aktivitäten überprüfen (“Monitoring”), müssen Sie dabei nicht nur auf die Verkäufe und Umsatzsteigerungen im Zeitraum Ihrer Kampagne achten, sondern auf den ROI in Bezug auf Einfluss auf den Markt und im Social Media Bereich.
Erst wenn Sie anfangen den Return on Influence zu messen, werden Sie auch sehen, dass Ihr Geld gut investiert wurde!
Ein weiterer wesentlicher Faktor, der zum ROI beiträgt, ist die langfristige Auswirkung von Social Media Marketing Maßnahmen auf die Suchmaschinenoptimierung. Google liebt aktuelle Inhalte und jede Ihrer Social Media Aktivitäten hat auch eine direkte Auswirkung darauf, wie gut Sie in Zukunft bei Google gefunden werden. Sie sehen also, dass sich Ihre Bemühungen vielfältig auszahlen!
Wie misst man nun den ROI?
Zuerst muss man sich natürlich über die Kosten klar werden, um in weiterer Folge den Outcome korrekt berechnen zu können. Folgende Kostenfaktoren sollten einberechnet werden und sind stark von der bereits geleisteten Vorarbeit abhängig:
- Marktrecherche (Keywordanalyse, Mitbewerberanalyse etc.)
- Erstellung eines Marketingkonzepts
- Einheitliches Branding aller Auftritte (Grafiker, Webdesigner, Texter etc.)
- Aufbau einer aktiven Community
- Betreuung der unterschiedlichen Kanäle
- Kontinuierliches Monitoring
- Punktuelle Planung und Umsetzung einer Kampagne
- Programmierung von Apps
- Optionale Schaltung von Anzeigen (Facebook, Google etc.)
Diese Schritte stellen nur mal eine grobe Übersicht dar und können Ihnen alle von einer Agentur abgenommen werden. Teile davon können natürlich auch (nach einer entsprechenden Einschulung) selbst übernommen werden. Wie gesagt, ist jeder einzelne Schritt von der bereits geleisteten Vorarbeit abhängig. Die konkreten Kosten einer Kampagne verringern sich ebenso in der Zukunft beträchtlich, wenn bereits eine solide Basis geschaffen wurde.
Marker und Faktoren für die Messung
Nun müssen die Marker für die ROI Messung festgelegt werden. Was möchten Sie mit Ihrer Kampagne erreichen? Wollen Sie mehr Abonnenten für Ihr Blog gewinnen, mehr Facebook-Fans, YouTube-Kanal Abonnenten, Promotion einer Aktion durch Verteilung eines kostenloses Info-Produktes? Ist Ihr Ziel die Markeneinführung eines neuen Produktes, oder der konkrete Verkauf dieses Produktes?
Die meisten der festgelegten Marker hängen möglicherweise zusammen und trotzdem sollte man so spezifisch wie irgendwie möglich bei der Festlegung sein.
Der oft übersehene Faktor bei der Messung des ROI
Besonders im Social Media Bereich wird ein Faktor von Neulingen gerne übersehen. Hier geht es um den potentiellen Verlust, den man als Unternehmen erleidet, wenn man sich nicht professionell in Social Media Kanälen bewegt.
Wieviele potentielle Kunden verlieren Sie schon allein dadurch, dass Sie nicht mit ihnen kommunizieren?
Was ist, wenn Ihre Mitbewerber aber sehr wohl mit ihnen kommunizieren?
Die Frage die man sich hier also stellen muss, ist nicht die, wieviel eine Social Media Strategie und Umsetzung kostet, sondern wieviel es einem kostet, wenn man auf diesen Kanälen NICHT aktiv ist!
Nach Festlegung der Kosten und der korrekten Marker, geht es dann an die Messung und dem Monitoring der Kampagne.
Je nach Plattform gibt es Tools, die entweder bereits in der Plattform integriert sind (“Facebook Insights”) oder externe Tools, die zur Messung herangezogen werden können.
Hier gibt es eine Vielfalt an kostenlosen Tools (“Google Analytics”,”Google Alerts” etc.) und professionellen, kostenpflichtigen Werkezugen zur Messung einer Kampagne.
In den meisten Fällen ist es dringend notwendig, für die Einschulung bzw. Verwendung dieser Tools eine Agentur hinzuzuziehen. Dies ist im Endeffekt zeit- und kostensparender sowie effezienter in der Auswertung der Kampagne.
Lassen Sie sich also nicht einreden, der ROI wäre tot, nur weil manche nicht vertraut mit seiner Messung sind.
Der ROI hat viele Bedeutungen und viele Möglichkeiten ihn zu messen. Man muss nur wissen wie!
Lang lebe der ROI!
Die 10 Social Media Marketing Gebote
Social Media hat Marketing und Öffentlichkeitsarbeit in den letzten Jahren von Grund auf verändert. Es hat ein Paradigmenwechsel und ein Sprung in eine neue Dimension der Kommunikation stattgefunden.
Hat es früher noch gereicht, die Marketing-Spielregeln seines direkten Umfelds und Kontextes zu kennen, so reicht das heute nicht mehr. Das potentielle Zielpublikum ist vernetzter und kommunikativer als je zuvor.
Lokale Kompetenz wird erweitert um überregionale Kommunikation. Der Wiener Einzelhändler spricht mit seinen Produkten ein überregionales Publikum an, genauso wie eine Kunst- und Kultureinrichtung in Wien nicht nur Wiener, sondern Gäste aus dem In- und Ausland anziehen möchte.
Es spricht nichts dagegen, seine Wurzeln weiterhin in Wien zu haben, aber Social Media Kommunikation findet eben in einem neuen Kontext statt, der sich jenseits der Stadt Wien oder des Landes Österreich befindet.
Think Local – Act Social!
Über das “lokale Denken” werden wir in Zukunft noch viel schreiben, denn als Wiener PR und Social Media Agentur, liegt uns natürlich dieses Denken sehr nahe. Hier geht es aber zuerst um das “soziale Handeln”.
Was sind nun die 10 Gebote des Social Media Marketing?
1. Du sollst teilen
Teilen ist die Basis jeder Kommunikation in sozialen Netzen. Was will Ihre Zielgruppe teilen? Finden Sie das heraus und posten Sie mehr davon! Dabei geht es nicht nur um Ihre eigenen Inhalte, sondern auch um angrenzende Themenbereiche. Teilen Sie und Sie werden auch geteilt. So einfach ist das.
2. Du sollst unterhalten und informieren und nicht verkaufen
Menschen wollen nicht, wenn Ihnen etwas verkauft wird. Das ist keine Neuigkeit, auch wenn viele Unternehmen das noch immer glauben. Bei Social Media Marketing geht es um Information, Unterhaltung bis hin zur Lösung von Problemen.
Ein breites Spektrum, bei dem es genug Raum zur Kreativität gibt. Nutzen Sie diesen Raum!
3. Du sollst kostenlose Information bieten
Kostenlose Information wird gerne geteilt. Geben Sie viel und Sie werden viel zurück erhalten. Das bedeutet nicht, dass Sie alles kostenlos hergeben, aber genug, um Vertrauen zu bilden und Ihre Inhalte überregional zu verbreiten. Menschen werden dann für bezahlte Dienstleistungen gerne auf Sie zurück kommen und Sie weiterempfehlen.
4. Du sollst wie ein Verleger denken
Die Zeiten in denen Email-Newsletter mit Angeboten und Broschüren genug waren, um einen steten Kundenstrom zu generieren, nähern sich rasch ihrem Ende. Kunden informieren sich ganz genau über Ihr Unternehmen und Google ist ein Freund Ihres Zielpublikums. Google kann aber auch zu Ihrem Freund werden, wenn Sie Ihre Inhalte vielfältig verbreiten: eBooks, Podcasts, Video Anleitungen und PDF Dokumente können wesentliche Schritte zum Erfolg sein.
5. Du sollst viele Kanäle ehren
Marketing Strategien, die auf nur einen Kanal wie Email-Marketing oder Pressemitteilungen setzen, können sich heutzutage auch nicht mehr durchsetzen. Neben Facebook sollte auf alle Fälle ein Blog vorhanden sein und Videos über YouTube verteilt werden. 1-2 Nischen-Netzwerke gehören ebenso je nach Branche dazu. Es müssen (und sollen) gar nicht 100 verschiedene Netzwerke sein, aber zumindest 4-5 regelmäßig betreute Kanäle.
6. Du sollst dir bewegte Bilder machen
Text alleine genügt nicht mehr. Sie müssen Information je nach den unterschiedlichen Bedürfnissen und Erwartungen aufbereiten. Videos, Fotos und Audio gehört zu Ihrem Marketingmix fix dazu, wie das Salz in der Suppe. Finden Sie heraus, was Ihr Publikum besonders anspricht und reagieren Sie darauf!
7. Du sollst deinem Nächsten zuhören wie dir Selbst
Hören Sie Ihrem Zielpublikum zu und Sie werden rasch wissen, welche Inhalte passend sind, um diese zu begeistern. Hören Sie sich aber auch selbst zu, um heraus zu finden, welche Ihrer Inhalte geteilt werden und auf welche Inhalte besonders reagiert und kommuniziert wird. Zuhören auf Social Media Kanälen ist mittlerweile eine der effektivsten und kostengünstigsten Methoden der Marktforschung!
8. Du sollst deine Begeisterung zeigen und authentisch sein
Wenn Sie selbst nicht begeistert sind, dann wird Ihr Zielpublikum es genauso nicht sein. Authentische Begeisterung für (und rund um) Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung ist der Schlüssel für soziale Kommunikation. Der Fokus liegt hier auf authentisch! Wer glaubt, dem vernetzten Kunden von heute etwas vormachen zu können, der wird sehr schnell sein persönliches, soziales Waterloo erleben.
9. Du sollst dich beteiligen
Die Beteiligung an der Echtzeitkommunikation auf den unterschiedlichen Social Media Kanälen zeigt sich nicht nur durch eigene Postings und Inhalte, sondern durch aktive Kommunikation und Kommentare. Nur wer aktiv kommuniziert, wird auch als wertvolles Mitglied der Community wahrgenommen und Vertrauen geschenkt.
10. Du sollst (Mehr-)Wert geben und schätzen
Frei nach unserem Motto “You can’t fake VALUE”, gilt es Mehrwert zu bieten. Wert kann nicht vorgetäuscht werden, ebenso wenig wie authentische Begeisterung. Mehrwert bedeutet simpel, mehr zu geben, als von einem erwartet wird. Die Community in den sozialen Netzwerken wird es Ihnen mit positiven Bewertungen und Kommentaren danken. Ein für Sie wesentlicher und kostenloser Werbeeffekt, der sich bezahlt macht.
Dies sind die wesentlichen 10 Gebote für Social Media Marketing. Diese sind keine erfundenen Gebote, sondern beruhen auf unserer jahrelangen Erfahrung auf diesen Kanälen.
Uns ist natürlich vollkommen bewusst, dass das Wissen um diese Regeln allein nicht genügt. Eine praktische Umsetzung muss individuell auf Sie abgestimmt sein. Dafür gibt es aber uns. Wir wollen nur, dass Sie darüber Bescheid wissen, bevor Sie uns kontaktieren.




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